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Aktuelle Projekte und Engagements

Produktion: Einen Tic besser (Regie: Wladislaw Warkentin)

Rolle: Beppo (Clown)

Produktion: Die Schwarzen Brüder (Kinospielfilm, Regie: Xavier J. Koller)

Rolle: Meister mit Zylinder (TR)

Produktion: A Sibling's Tale (Kurzfilm, Regie: Lisa Rau, 30:00 min, Clip 5:24 min)

Rolle: Parvus

Produktion: Happy Birthday (Kurzfilm, Regie: David Fejzuli, 4:00 min)

Rolle: Julius' Vater

Produktion: Die Jägerprüfung (Kurzfilm, Regie: Bernd Güssbacher, 7:00 min)

Herr Schmocker

Produktion: Letzte Hoffnung (Kurzfilm, Regie: Peter Lemper, 7:36 min)

Rolle: Richard (HR)

Pressemeldung: Ruhr Nachrichten

Titel: Wiedergeburt der Comödie

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Kategorie: Theater

Jahr: 2008 / Titel: Charleys Tante
"Nicolay Weller ist der heimliche Star" "seine Darstellung hatte Wiedererkennungswert" Comödie Bochum - Rolle: Brassett

Kategorie: TV-Mehrteiler

Jahr: 2008 / Titel: Krupp - Eine deutsche Familie
In der Rolle des ersten Offiziers (auf dem Foto während einer Drehpause noch ohne Schnurrbart)

Kategorie: Cologne47elf. the Film-making-festival www.cologne47elf.de

Jahr: 2008 / Titel: Kurzfilm "Kein Porno" tunfishjedöns
Award 2008-Bewegendste Schweigeminute

Kategorie: Theater (Kunstverein Düsseldorf)

Jahr: 2008 / Titel: Singplay-Tableau Vivant
Ein Singspiel für 5 Schauspieler: Kammerspiel und Tableau Vivant zugleich.

Kategorie: Spielfilm / Krimikomödie (Jugendförderungsprojekt)

Jahr: 2008 / Titel: Nach Recht und Ordnung
Rolle: Felix Beckmann

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Pressemeldung: Einladung

Titel: Premiere

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Nicolay Ensemble

Nicolay Weller spielt Theater und produziert es auch selbst mit seinem Ensemble. Er macht Theater aus dem Nichts. Und sein „offener Mund" ist dabei sein Sprachrohr. „Jeder schreit leise", aber Weller fühlt sich berufen, „seinen Schrei lauter zu machen" und sein „imaginärer Spielplatz befindet sich auf seinem „inneren Gefängnisgelände". Dabei merkt er immer wieder: Theater ist kein Spiel. Er behandelt in seinen Inszenierungen zeitlos-sozialkritische Themen. Und für die künstlerische Umsetzung spielt das Studieren der Menschen in ihren verschiedenen Lebenssituationen sowie seine eigene eine wichtige "Rolle". Er hat erkannt, dass sich „manche Dinge leider nie ändern oder vielleicht doch noch?" Seine uneingeschränkte Liebe und Leidenschaft zum Theater auf jeden Fall nicht! Er will bei diesem Theaterstück, „seinem Theaterstück" wieder an die Substanzen und Grenzen gehen. Sein Engagement mit dem Nicolay Ensemble ist enorm. Er ist stolz darauf, „echtes Theater" aus dem Nichts hervor gezaubert zu haben, ein gutes hartes Drama (Sartre) an exponierter Stelle (kein originärer Theaterort) aufgeführt zu haben, gute Kritiken bekommen zu haben.

Disziplin und großes Einfühlungsvermögen getunt mit großer Leidenschaft ist ihm wichtig und unverzichtbar. Das lässt er auch seine Schauspieler spüren. Die Proben und Diskussionen gehen an die Substanz, Theater insgesamt gehe "immer an die Substanz".

Besprechung mit dem Nicolay Ensemble und Proben für das neue Stück am Aufführungsort Les Halles, Düsseldorf
Ich behandle in meinen Theaterinszenierungen zeitlose, sozial kritische Themen. Dabei "spielt" bei der künstl. Umsetzung das Studieren der Menschen in Ihren verschiedenen Lebenssituationen sowie meine Eigene eine wichtige "Rolle". Ich musste erkennen, dass sich manche Dinge leider nie ändern oder vielleicht doch noch? Meine uneingeschränkte Liebe und Leidenschaft zum Theater auf keinen Fall!

Nicolay Weller


Geschlossene Gesellschaft (2006) von Jean-Paul Sartre

In Sartres Drama geht es um zwischenmenschliche Beziehungen, die immer auch vom Urteil des jeweils Anderen abhängig sein können. Das bedeutet, wenn meine Beziehungenschlecht sind, begebe ich mich in die totale Abhängigkeit von anderen. Und dann bin ich tatsächlich in der Hölle. Sartre dachte: In welchem Teufelskreis wir auch immer sind, wir sind frei, ihn zu durchbrechen. Und wenn die Menschen ihn nicht durchbrennen, dann bleiben sie, wiederrum aus freien Stücken, in diesem Teufelskreis. Also begeben sie sich aus freien Stücken in die Hölle. Die geschlossene Gesellschaft -das sind drei Tote, unentrinnbar für immer zusammen gesperrt in einem scheußlichen Empire-Zimmer, wo das Licht ewig brennt und keine Sekunde Schlaf gegönnt wird. Garcin, ein Journalist, hat seine Frau in den Tod getrieben und als Politiker in entscheidender Situation versagt. Die lesbische und zugleich hochintellektuelle Ines hat eine junge Frau ihrem Mann entfremdet, bis diese zutiefst verzweifelt, sich selbst und Ines mit Gas vergiftet hat. Die sinnlich verführerische Estelle hat ihr Kind ermordet und ihren Geliebten in den Tod getrieben. Die Hölle, in der diese drei Verdammten schmoren, bedarf keiner Bratroste und keines sengenden Feuers - sie sind einander selbst Hölle genug. Jeder ist verdammt dazu, die anderen beständig zu quälen und selbst von den anderen gequält zu werden. Die lesbische Ines verzeht sich nach Eselle, die aber nicht von ihr wissen will und sich an Garcin heranmacht. Garcin wiederum lechzt nach der intellektuellen Anerkennung von Ines. So dürstet jeder nach Hilfe eines der beiden anderen, aber sich diesen nähernd, verletzt er zugleich zutiefst den anderen. Sie können weder von einander lassen, noch vor einander fliehen, nicht einmal töten können sie sich - sie sind bereits tot! Und so gilt auf ewig: -Die Hölle, das sind die anderen.-

Das Mißverständnis (2007) von Albert Camus

In einer kühlen Versuchsanordnung greift Camus hier das Thema von der Heimkehr des verlorenen Sohnes auf, wobei an die Stelle fröhlichen Wiedererkennens das Missverständnis tritt. Nach zwanzig Jahren Abwesenheit kommt Jan zu seiner Mutter und seiner Schwester Martha zurück, die ein einsames Gasthaus bewirtschaften. Er gibt seine wahre Identität vorerst nicht preis, sondern wartet vielmehr auf das richtige Wort, ein Liebeszeichen. Doch die beiden Frauen, die seit Jahren die reichen unter den seltenen Gästen ihrer Herberge.

"Schauspieler zu sein, das ist die ultimative Flucht: Du kannst deine geheimsten Phantasien ausleben und vor der schrecklichen Person fliehen die du vielleicht selber bist."

Dustin Hoffmann


"Der größte Schauspieler der Welt ist mein Hund. Wenn er Hunger hat, tut er so, als ob er mich liebe."

Marlon Brando


"Der beste Schauspieler ist derjenige, der nichts richtig gut kann."

Alfred Hitchcock


"Schauspiel ist eine gute Übung, um den Moment bewusster zu erleben."

Nicolay Weller


"Die Schauspielerei ist ein herrlich überbezahltes Hobby für kindliche Gemüter."

David Niven


"Schauspieler schauspielern einfach zu viel."

Norman Mailer


"Eine Diskussion mit dem Regisseur beginnen Schauspieler immer dann, wenn sie den Text nicht kennen."

Otto Schenk


"Ein Schauspieler ist ein Mann, der eher einer Frau Nein sagen kann als einem Theaterintendanten."

Horst Tappert


"Ein Schauspieler ist ein Mensch, dem es gelungen ist, die Kindheit in die Tasche zu stecken und sie bis an sein Lebensende darin aufzubewahren."

Max Reinhardt


"Schauspieler kommen direkt in den Himmel, weil sie das Fegefeuer schon auf Erden erlebt haben."

Rudolf Fernau


"Ich nehme lieber einen echten Kellner als einen Schauspieler, der in der Rolle des Kellners gleich den Hamlet spielen will."

Ulrich Schamoni


"Das bist du eigentlich für ein Mensch?", fragte er. "Ich bin ein Clown", sagte ich, "und sammle Augenblicke."

Heinrich Böll


"Denn schnell und spurlos geht des Mimen Kunst, die wunderbare, an dem Sinn vorüber, wenn das Gebild des Meissels, der Gesang des Dichters nach Jahrtausenden noch leben. Hier stirbt der Zauber mit dem Künstler ab, und wie der Klang verhallt in dem Ohr, verrauscht des Augenblicks geschwinde Schöpfung, und ihren Ruhm bewahrt Kein dauernd Werk."

Friedrich von Schiller


"Schöne Zeit, ale mit dem Karren Thespis fuhr, der Possen Vater! Schwer ist's einen Staat regieren. Zehn mal schwerer ein Theater."

Eduard von Bauernfeld


"Ist's nicht erstaunlich, daß der Spieler hier Bei einer bloßen Dichtung, einem Traum Der Leidenschaft, vermochte seine Seele Nach eigenen Vorstellungen so zu zwingen..."

Shakespeare


"Der Schauspieler ist von der unbändigen Lust getrieben, sich unaufhörlich in andere Menschen zu verwandeln, um in den anderen am Ende sich selbst zu entdecken."

Max Reinhardt


"Das Leben ist eine Tragödie in der Nahaufnahme, aber eine Komödie von weitem betrachtet."

Charly Chaplin


"Erfolg besteht darin, dass man genau die Fähigkeiten hat, die im Moment gefragt sind."

Henry Fonda


"Der Tod besiegte diesen Sieger nicht. Er lebt im Ruhm noch, nicht im Leben."

Shakespeare, Richard III


"Jemand sagte kürzlich: "Ich bekomme 100.000 um zu schauspielern, und sechs Millionen für den Verlust meinerPrivatsphäre."

Kevin Costner


"Mit jeder Rolle, die du spielst, gibst du ein Stück von dir selbst auf. Ansonsten würdest du lügen."

Johnny Depp


"Manche Ehe gilt nur deshalb als gut, weil beide Partnerungewöhnlich begabte Schauspieler sind."

Vanessa Redgrave


"Politiker sind Schauspieler ohne Drehbuch und ohne einen Regisseur, der alles zusammenhält."

Luc Besson